Über uns

Warum es SEAL gibt

Hallo, ich bin Patrick Rieble. Und bevor SEAL eine Marke war, war es ein Ort.

Ich war acht Jahre alt, als mein Vater sich seinen Traum erfüllt hat: ein eigenes Fitnessstudio im Rottweiler Neckartal. SEAL-Fitness. Was danach kam, war keine klassische Firmengründung – es war Familienarbeit. Wir haben alle mit angepackt, jeder auf seine Art, jeder mit dem, was er konnte. Ich bin in diesem Studio großgeworden. Zwischen Hantelscheiben, Anmeldeformularen und dem Geruch von frisch gewischtem Boden am Sonntagabend.

Mit zwölf habe ich dort selbst angefangen zu trainieren. Damals spielte ich noch Rugby, und das Studio war für mich vor allem der Ort, an dem ich härter wurde. Mit sechzehn stand ich zum ersten Mal selbst hinter der Theke – und bin die nächsten Jahre nicht mehr davon weggekommen.

Sea. Air. Land.

Der Name war nie zufällig gewählt.

SEAL steht für Sea, Air, Land – für alle Orte, an denen Sport stattfindet. Im Wasser. In der Luft. Auf dem Boden. Und im Gym, wo alles zusammenkommt.

Das war schon immer unsere Haltung: Wir haben nie nur eine Sportart bedient. Der Schwimmer, der Calisthenics-Athlet, der Trailrunner, der Bodybuilder – sie alle trainieren dieselben Grundprinzipien, nur in unterschiedlichem Gelände. Stärke, Ausdauer, Disziplin, Fokus.

One Mission. Four Elements.

Was ich hinter der Theke gelernt habe

Zu meinen Aufgaben gehörte auch der Verkauf: Protein-Shakes, Riegel, Nahrungsergänzung. Aber „verkaufen“ trifft es nicht. Bei uns gab es nie das eine Produkt, das jeder mitnehmen sollte. Ein Marathonläufer braucht etwas anderes als jemand, der nach einer Verletzung zurück in die Bewegung findet. Ein Bodybuilder in der Vorbereitung etwas anderes als der Hobbysportler, der zweimal die Woche kommt, weil ihm der Rücken wehtut.

Also haben wir gefragt, bevor wir empfohlen haben. Läufer, Kraftsportler, Reha-Patienten, Wettkämpfer, Menschen, die einfach gesünder leben wollten – jeder bekam eine Antwort, die zu ihm passte. Nicht die mit der besten Marge.

Das prägt mich bis heute.

Vertrauen, das man nicht kaufen kann

Viele unserer Mitglieder waren zehn, fünfzehn Jahre bei uns. Sie haben mich als Kind gesehen, als Jugendlichen hinter der Theke, als Erwachsenen. Sie haben mich aufwachsen sehen – und ich habe ihren Weg begleitet, Tag für Tag, Trainingsplan für Trainingsplan.

So etwas erzeugt man mit keinem Werbebudget der Welt. Es entsteht nur, wenn man über Jahre ehrlich bleibt. Auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet: „Das brauchst du nicht.“

Viele dieser Freundschaften bestehen bis heute.

Der letzte Abschnitt – und ein Abschied

2021 hat meine Schwester Yvonne Rieble das Studio von unserem Vater übernommen und bis zum Schluss geführt. Sie hat genauso viel Herzblut hineingesteckt wie wir alle davor – und dafür gebührt ihr ein eigener Absatz in dieser Geschichte.

Im Dezember 2023 haben wir die Türen geschlossen. Das war schwer, schwerer als ein paar Sätze hier ausdrücken können. Rund zwanzig Jahre Familienarbeit. Das Gebäude ist bis heute in unserem Besitz und wird für uns immer der Ort bleiben, an dem alles angefangen hat.

Aber der Name sollte nicht mit den Türen zugehen.

SEAL Nutrition

SEAL Nutrition ist die Theke von damals, nur ohne Wände.

Die drei Dinge, die unser Studio ausgemacht haben, sind das Fundament dieser Marke:

  • Performance. Produkte, die tatsächlich etwas leisten. Klare Dosierungen, geprüfte Rohstoffe, keine Wirkstoff-Alibis auf dem Etikett.
  • Vertrauen. Ich empfehle dir nichts, was ich nicht meinem Vater geben würde. Was auf der Packung steht, ist drin – vollständig und nachvollziehbar.
  • Zuverlässigkeit. Gleiche Qualität, gleiche Formel, jede Charge. Damit du dich darauf verlassen kannst, statt bei jeder Bestellung neu zu hoffen.

Hinter SEAL Nutrition steht kein Konzern und keine Investorenrunde. Es steht eine Familie, ein Name, den mein Vater aufgebaut hat, meine Schwester weitergetragen hat – und ziemlich viel Herzblut von mir.

Egal auf welchem Element du trainierst: Ich bin dabei.

Patrick Rieble
Gründer, SEAL Nutrition